Die Darstellung zeigt auf,  dass formalen Kriterien eine grosse Bedeutung beigemessen wird. Wie die  Abbildung aufzeigt, finden 88% der Personalverantwortlichen, dass Tippfehler, und 87%, dass Grammatikfehler einen negativen Einfluss auf die Bewerbung haben könnten. Eine unprofessionelle oder unpassende Mailadresse, finden 61% der Befragten, könne einen negativen Eindruck vom Bewerber/von der Bewerberin machen.

Jeder sollte sich bewusst sein, dass der Lebenslauf eine Visitenkarte und die Bewerbungsunterlagen insgesamt der Verkaufsprospekt eines Bewerbers/einer Bewerberin ist.

Die Fähigkeiten und Erfahrungen sind die Produkteeigenschaften jeder einzelnen Person und das Foto der erste mögliche Sympathieträger.

Als unprofessionelle Mailadressen werden von Personalentscheidern z.B. «bierbrauen@» und «partymichi@» angesehen, aber auch scheinbar harmlose E-Mail-Adressen wie «ichschaffdas@» oder «Hans69@» senden Signale, die vielen Bewerbenden nicht bewusst sind. Idealerweise sollte eine E-Mail-Adresse mit Vor- und Nachnamen verwendet werden. Gegen 50% wollen eine Bewerbung mit einem qualitativ hochwertigen Foto im Lebenslauf.

Das Bewerbungsschreiben ist mehr als ein Begleitschreiben und wird von den Personalverantwortlichen gerne gelesen, da möchte der/die Personalverantwortliche die Beweggründe lesen und warum er/sie zur ausgeschriebenen Stelle passt. Dass die Bewerbenden zu diesem Zeitpunkt dies kaum realistisch einschätzen können, ist in diesem Moment nicht relevant. Wer mit den Worten «Sehr geehrte Damen und Herren» ein Motivationsschreiben anfängt, hat in vielen Fällen schon verloren, denn der/die Bewerbende hat sich nicht die Mühe genommen, herauszufinden, wer der Ansprechpartner ist. Die persönliche Anrede wird von 44% der Personalverantwortlichen als wichtig angesehen.

Die schriftlichen Unterlagen zeigen dem Arbeitgeber schwarz auf weiss, wie Sie später arbeiten: ob sorgfältig oder nachlässig, organisiert oder chaotisch, verschnörkelt oder logisch.

 

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